Mountaineering Villages

for a healthier mountain

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Die Alpenkonvention

Er ist ein internationaler Vertrag zwischen den acht Alpenstaaten und der Europäischen Gemeinschaft, der Vorschläge für die umweltfreundliche Entwicklung des Alpenraums fördert. Seit den 50er Jahren, als die Idee der Alpenkonvention Gestalt nimmt, und zum ersten Mal in der Gründungsdokumenten der Internationalen Kommission zum Schutz der Alpen ( CIPRA ) erscheint, bis zum Anfang seiner Verwirklichung im Jahr 2002 , ist der Weg lang geworden. Jedoch, gerade heute, wo die Wirtschaftskrise Umweltschutzprogramme verschieben lässt, kann der Vertrag ein Instrument für die Entwicklung werden. Es reicht, wo möglich, die acht Protokolle nicht nur im Rahmen der bürokratischen Verfahren , sondern auch in Bezug auf innovative Ideen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung auf lokaler Ebene anzuwenden. Ein Beispiel ist die Initiative der Bergsteiger-Dörfer, in Österreich dank dem österreichischen Alpenverein zustande gekommen, vom österreichischen Bundesministerium für Land -und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und dem Europäischen Landwirtschaftsfond für die ländliche Entwicklung finanziert. Nicht alle Bergdörfer mit dem Aufkommen des Tourismus haben ihre Identität bewahrt. Viele Orte haben sich dem Wintertourismus gewidmet, und im Namen der Gastfreundschaft das Territorium zerstört, und Seilbahnen und große Hotels gebaut; die Wirtschaft der Bevölkerung hängt von einer technologischen Entwicklung ab, die nie enden wird.

Die Merkmale der “Bergsteiger-Dörfer” sind die Zugehörigkeit zu den Alpen, das kleine Ausmaß, die Aufmerksamkeit für die Umwelt, die harmonische Landschaft, die Geschichte des Bergsteigens, die Bewahrung der Volkstraditionen. In Zusammenarbeit mit den lokalen Niederlassungen der Alpen-Club, bieten diese Dörfer den Gästen die Möglichkeit, Aktivitäten, die keine Technologie benötigen, auszuüben: wandern, Bergsteigen, klettern, Skitouren, Schneeschuhwandern, langlaufen, rodeln. Selbst das schlechte Wetter soll kein Hindernis werden, um in der Natur sich bewegen zu können: Spaziergänge, Vogelbeobachtung, Besichtigung von alten Minen, Museen, Handwerkgeschäfte, Kirchen. Zwischen dem Dorf und dem Gast muss eine symbiotische Beziehung entstehen: während der Gast ein Umfeld in der Natur findet, wo er seinen aktiven Urlaub gestalten kann, können die kleine Gemeinde sich wirtschaftlich entwickeln, und eine Entvölkerung vermeiden. Gerade das ist, was man mit der Alpenkonvention erreichen will: “ Gleichgewicht zwischen Schutz der Berggebiete und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Die Zeit wird zeigen, ob Geduld und harte Arbeit sich lohnen werden. Wir sind davon überzeugt : die Bergsteiger-Dörfer könnten eine Vorreiterrolle in der Alpenregion spielen.

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